Die Dörfer der Schulgemeinde Benolpe nach der Urkarte von 1831

"Benolpe - Geschichte einer Schulgemeinde" von Burkhard Lütticke

Die Dörfer der Schulgemeinde Benolpe nach der Urkarte von 1831

Die älteren Ortsbewohner erinnern sich noch aus ihrer Kinderzeit an die Wohnbebauung in ihrem Dorf vor einigen Jahrzehnten. Aus Er­zählungen der Eltern, Großeltern oder anderer älterer Dorfbewohner sind sicherlich auch noch Information über die Jahre davor vorhanden. Die jüngeren Generationen können sich jedoch heute kaum noch ein Bild ihres Dorfes in früheren Jah­ren machen.

Es ist deshalb sicherlich von Interesse das Aussehen der Ortschaften der Schulgemeinde zur Zeit der ersten kartografischen Erfassung und die zu dieser Zeit dort gestandenen Häuser einmal bildlich vor Augen zu haben.


Die ersten kartografischen Erfassungen, sie werden als Urkarte bezeichnet, befinden sich beim Katasteramt des Kreises Olpe und stammen aus dem Jahr 1831. Dankenswerter Weise konnte ich vom Katasteramt auszugsweise Fotokopien zu den Ortschaften der Schulgemeinde erhalten.

Einige Anmerkungen zur Urkarte. Die Urkarte wurde ab der Erstellung im Jahr 1831 für die Dörfer Benolpe, Gelslingen und Wormberg bis zum Jahr 1909 bzw. für die Dörfer Feldmannshof, Gipperich und Stupperhof bis zum Jahr 1869 um die eingetreten Veränderungen ergänzt. Neue Gebäude wurden eingezeichnet bzw. übergezeichnet und zur Unterscheidung zur ursprünglichen Bebauung schraffiert dargestellt.


Die Skizzen auf den folgenden Seiten wurden anhand der Urkarten von 1831 ohne die einge­tretenen Veränderungen erstellt. Die Veränderun­gen im Gebäudebestand mit all den Eigentums­wechseln, den Veränderungen in den Wegen usw. wären nicht darstellbar gewesen und hätte die Übersichtlichkeit der Skizzen erschwert. Hinzu kommt, dass eine Einmessungspflicht für neue Gebäude zu dieser Zeit noch nicht bestand. Nicht alle neuen Gebäude, die bis zum Jahr 1869/1909 errichtet wurden sind in der Urkarte eingezeich­net, so dass die Skizze dann auch unvollständig gewesen wäre.

Der Übersichtlichkeit halber habe mich bei der Anfertigung der Skizzen auf die Gebäude und Wege beschränkt. Die Proportionen wur­den dabei eingehalten.

Die angegebenen Namen der Gebäudeeigen­tümer wurden aus dem Urhandriss von 1831 ent­nommen. Sofern aus der Urkarte bzw. aus dem Urhandriss Veränderungen im Gebäudebestand oder den Eigentumsverhältnissen ersichtlich waren, habe ich entsprechende Anmerkungen aufgeführt.

 

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